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Resilienz von Regierungen im digitalen Zeitalter

Unser aktuelles Whitepaper zeigt: Ohne eine robuste digitale Infrastruktur sind Staaten anfällig für einen Kollaps, wenn die nächste Krise eintritt.

 

Wenn die Kontinuität eines Staates gefährdet ist

Da Bedrohungen für das physische Territorium liberaler und demokratisch ausgerichteter Staaten – durch Konflikte und andere Faktoren – weiter zunehmen, wird immer wichtiger, wie sich resilientere digitale Staaten aufbauen lassen.

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Demokratische Stabilität und Kontinuität staatlicher Leistungen in Krisenzeiten

Wir leben in einer Zeit multipler Krisen. Pandemien, Konflikte und der Klimawandel stellen die Resilienz unserer Institutionen und unserer Demokratie auf die Probe. Während der COVID-19-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 mussten fast 30 Prozent der Staaten in Europa Wahlen verschieben. Das zeigt, wie wichtig die digitale Kontinuität staatlicher Funktionen in Krisenzeiten ist.

Als Reaktion darauf investieren politische Entscheidungsträger*innen heute massiv in ihre digitalen Fähigkeiten. Ziel ist es, staatliche Funktionen auch in Krisensituationen digital aufrechterhalten zu können. Die Zukunft resilienter Governance liegt im Aufbau digitaler Staaten, die von überall aus arbeiten und Leistungen erbringen können – und die Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der virtuellen Welt standhalten.

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Digitale Resilienz aufbauen

Die sieben zentralen politischen Maßnahmen, die in der Studie vorgeschlagen werden, sollen dazu beitragen, die Resilienz der digitalen Infrastruktur eines Staates aufzubauen und zu stärken. Richtig umgesetzt, kann ein ausreichend resilienter digitaler Staat seine zentralen und kritischen digitalen Leistungen selbst dann weiter betreiben, wenn er infolge einer Krise vorübergehend oder auch länger Teile seines physischen Territoriums verliert.

Um handlungsfähig zu bleiben, müssen Staaten digital werden

Während sich Staaten zu digitalen Einheiten weiterentwickeln, ist es entscheidend, strategisch darüber nachzudenken, wie sich eine robuste und resiliente digitale Infrastruktur aufbauen lässt. Werden diese Empfehlungen umgesetzt, kann ein digitaler Staat selbst in schwersten Krisen weiter funktionieren.

  1. Digital-first-Ansatz für öffentliche Leistungen und Register, die für die Kontinuität staatlicher Funktionen entscheidend sind.

  2. Übergang zu Arbeitsmodellen im öffentlichen Sektor, die remote-first oder remote-fähig organisiert sind.

  3. Priorisierung der Sicherheit digitaler Infrastrukturen und Leistungen.

  4. Resiliente Konnektivität, indem Internetzugang als kritische Infrastruktur betrachtet wird.

  5. Weniger Angriffspunkte für physische Schäden, die digitale Abläufe unterbrechen könnten.

  6. Steuerung von Drittparteirisiken, ohne technologische Innovation zu behindern.

  7. Whole-of-government-Ansatz beim Aufbau digitaler Resilienz.

dr keegan mcbride

 

Dr Keegan McBride, Dozent in AI, Government and Policy, Oxford Internet Institute

„Staaten, die unsere Empfehlungen umsetzen, werden mit einem resilienten digitalen Staat belohnt. Möglich wird das erst durch moderne Technologien. Gleichzeitig zeigt sich darin ein grundlegender Wandel: Wir müssen neu darüber nachdenken, was einen Staat im digitalen Zeitalter ausmacht – in einer Welt, in der digitale Strukturen nicht länger an die physischen Grenzen eines Landes gebunden sind.“

Erfahren Sie, wie digitale Resilienz die Zukunft Ihres Staates sichern kann

Die Autoren des Whitepapers „Resilienz von Regierungen im digitalen Zeitalter“ sind Andres Raieste, Senior Vice President Public Sector (Global) bei Nortal, und Dr. Keegan McBride, Dozent in AI, Government and Policy am Oxford Internet Institute.

Der Bericht basiert auf Erkenntnissen von Expert*innen des Oxford Internet Institute, von Nortal, des estnischen Ministeriums für Wirtschaft und Kommunikation sowie des Estonian IT Centre.

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In eine bessere, stärkere und resilientere digitale Zukunft investieren

Dieses Whitepaper ist ein erster Schritt auf dem Weg zu resilienten digitalen Staaten. Gleichzeitig stellt er die bisherige Vorstellung davon infrage, was Staatlichkeit im digitalen Zeitalter bedeutet.

Um diese Perspektive weiterzuentwickeln, beschreibt das Whitepaper mehrere Szenarien, mit denen Staaten in den kommenden Jahrzehnten konfrontiert sein könnten. Zudem zeigt es auf, wie digitale Technologien helfen können, diese Herausforderungen zu bewältigen.

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Erfahren Sie, wie Staaten digitale Technologien nutzen können, um Krisen zu bewältigen, staatliche Handlungsfähigkeit zu stärken und ihre Rolle in der digitalen Weltordnung zu sichern.

Personal Government: Der nächste Schritt im digitalen Zeitalter

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich staatliche Systeme vom Analogen zum Digitalen entwickelt. Heute stehen wir an der Schwelle zu einer postdigitalen Ära, in der öffentliche Leistungen bürgerzentriert, personalisiert, gerecht und vollständig nachhaltig sein werden.

Entdecken Sie, warum Resilienz nicht nur eine technische Frage ist – sondern auch davon abhängt, dass Bürger*innen dem Staat vertrauen, politische Maßnahmen wirken und ein Land im digitalen Zeitalter stark bleibt.

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Erfahren Sie mehr darüber, wie sich eine bürgerzentrierte Verwaltung aufbauen lässt – für ein besseres Kundenerlebnis im öffentlichen Sektor und eine effizientere öffentliche Verwaltung.