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Nortal führt eine API-basierte Lösung ein, die ein effizienteres Energiemanagement ermöglicht und Outokumpu dabei unterstützt, seine ambitionierten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
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Outokumpu ist weltweit führend bei nachhaltigem Edelstahl. Die Edelstahlproduktion ist energieintensiv. Deshalb setzt Outokumpu auf die beste verfügbare Technologie, Elektrolichtbogenöfen, und verbessert die Energieeffizienz der Produktion kontinuierlich. Das größte Werk des Unternehmens, im finnischen Tornio, ist sogar der größte einzelne Energieverbraucher in den nordischen Ländern. Um eine Tonne Edelstahl in einem Elektrolichtbogenofen herzustellen, werden etwa 440 Kilowattstunden Strom benötigt. Das reicht, um Hunderte Haushalte einen ganzen Monat lang mit Strom zu versorgen.
Das zeigt: Wenn ein Unternehmen wie Outokumpu sich dem Energiesparen widmet, ist das mehr als nur eine Geste. Es hat globale Bedeutung. Bis Ende 2024 will das Unternehmen seine Energieeffizienz im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum zwei Jahre zuvor um acht Prozent steigern. Das entspricht einer Energieeinsparung von rund 600.000 Megawattstunden, genug, um 15.000 Haushalte zu versorgen.
Einen wichtigen Beitrag dazu leistet Nortal: Das Unternehmen unterstützt Outokumpu dabei, die richtigen Daten in das Energiemanagementsystem (EMS) einzuspeisen.
Das Problem: Es gibt viele unterschiedliche Datensysteme, und die Daten, die das EMS braucht, liegen an ganz verschiedenen Stellen. Für ein effizientes Energiemanagement werden zum Beispiel Daten aus Manufacturing-Execution-Systemen (MES) und anderen Systemen direkt aus der Produktion benötigt, etwa zu Wartungspausen oder zur Produktionsplanung. Nortal hat dafür eine API entwickelt, die all diese Datenquellen bündelt und nahezu in Echtzeit an das EMS weiterleitet. Mehrere Datenquellen zusammenzuführen und in eine einheitliche API-Ebene zu bringen, ist schon für sich genommen eine Leistung. Macht man das auch noch schnell, kann das für ein Unternehmen, das Energie am Spotmarkt einkauft, enorme Einsparungen bedeuten.
„Outokumpus Nachhaltigkeitsstrategie zielt auf Dekarbonisierung ab und darauf, Kunden dabei zu unterstützen, die Emissionen in ihrer Lieferkette zu senken“, sagt Harri Salo, Manager für Energie, Elektrotechnik und Krandienste bei Outokumpu. „Die Integration des Energiemanagementsystems unterstützt diese Strategie erheblich. Sie ermöglicht es uns, den Stromverbrauch zu messen und so die Daten zu gewinnen, mit denen wir den Stromeinsatz anpassen und optimieren können. Außerdem verbessert diese Fähigkeit die Genauigkeit unserer Energieverbrauchsprognosen und hilft uns, die Kosteneffizienz in der Produktion zu steigern.“
Energie- und Kosteneinsparungen sind natürlich wichtig, aber Outokumpu hat noch größere Ziele. „Ja, das EMS ist eine skalierbare Lösung, die Energie spart“, sagt Junhui Wang, Leitung Datenplattformen und Integrationen bei Outokumpu. „Aber es ist viel mehr als das. Das EMS baut auf unserer API-Strategie auf. Es ist einer der Grundpfeiler unserer Nachhaltigkeitsstrategie und ein zentraler Baustein unserer API-Strategie und -Governance.“
Das bedeutet: Die Lösung ist skalierbar und kann über das Werk in Tornio hinaus eingesetzt werden. Außerdem unterstützt sie die Produktion von Outokumpu Circle Green®, Outokumpus Vorzeigeprodukt für den Klimaschutz: eine Produktlinie mit bis zu 93 Prozent geringerem CO₂-Fußabdruck im Vergleich zum globalen Branchendurchschnitt. Outokumpu hat berechnet: Würde der gesamte Edelstahl weltweit auf diese Weise produziert, ließen sich die globalen CO₂-Emissionen der gesamten Edelstahl-Wertschöpfungskette um 364 Millionen Tonnen pro Jahr senken. Das entspricht etwa 900 Millionen Flügen eines einzelnen Passagiers von London nach New York (jeweils nur einfache Strecke).*
„Outokumpus Ziel ist es, weiterhin weltweit führend bei nachhaltigem Edelstahl zu sein“, sagt Harri Salo. „Und wir haben uns verpflichtet, die globale Erwärmung gemäß der Science Based Targets Initiative auf 1,5 °C zu begrenzen.“
*) Weltweiter Durchschnitt der CO₂-Emissionen (2023): 7 kg CO₂e pro kg Edelstahl (Berechnung von Outokumpu auf Basis von Daten von CRU, worldstainless und Kobolde & Partners AB). CO₂-Emissionen von Outokumpu Circle Green: nur noch 0,5 kg CO₂e pro kg Edelstahl.
Nortal ist seit fast 40 Jahren im Metallsektor aktiv, einen Großteil dieser Zeit gemeinsam mit Outokumpu. Damit trägt das Unternehmen entscheidend dazu bei, den Weg für die Digitalisierung der Stahlindustrie zu ebnen.
„Das EMS ist ein hervorragendes Beispiel für eine Lösung, die die übergeordnete Enterprise-Architektur und Integrationsstrategie unseres Kunden vorantreibt und dabei klare geschäftliche Vorteile schafft“, sagt Jarkko Enden, CTO von Nortal Finland. „Langfristige strategische Partnerschaften, wie wir sie mit Outokumpu pflegen, sind ein Markenzeichen von Nortal, auf das wir besonders stolz sind.“
-Junhui Wang, Head of Data Platforms & Integrations, Outokumpu
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