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Pressemeldung: Bundesminister Dr. Volker Wissing besuchte Nortal – Austausch über Digital- und Innovationspolitik in Estland

(Berlin, )

Estland, Lettland und Litauen haben eine Vorbild­funktion in puncto Digitalisierung. Sie setzen auf Innovationen und Digital­strategien für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Bundesminister Dr. Volker Wissing verschaffte sich vergangene Woche vor Ort einen Eindruck. Dabei besuchte er auch Nortal, Spezialist für digitale Transformation, im Büro in Tallinn. Nortal bildet durch Digitalisierungsprojekte in Estland und Deutschland sowie den Erfahrungsaustausch eine Brücke zwischen den Ländern.

Deutschland kann viel von den baltischen Staaten lernen, findet Volker Wissing. Der Bundesminister für Digitales und Verkehr sucht daher den intensiven Kontakt – im Sinne einer guten, innovations- und technologieoffenen Regulierung in Europa. Ein Schwerpunkt seiner Baltikum-Reise, die ihn unter anderem zu Nortal führte, war die Digital­politik, die in den baltischen Staaten ambitioniert betrieben wird. Volker Wissing strebt eine engere Zusammenarbeit an.

Im Rahmen eines Abendempfangs traf sich Wissing mit Vertretern der estnischen IT-Wirtschaft im Büro von Nortal in Tallinn. Dabei warb er für eine Intensivierung des Erfahrungsaustauschs zwischen Deutschland und den baltischen Staaten und seine Idee eines Innovationsclubs für Europa. Spontan erklärte Nortal-CEO Priit Alamäe den Abendempfang zur Eröffnungssitzung der estnischen Sektion des deutsch-baltischen Innovationsclubs.

Deutschland kann von der Digitalisierung in Estland lernen

Nortal hat estnische Wurzeln, verfügt über fast 2.000 Mitarbeitende und ist weltweit tätig. Das Unternehmen war in den vergangenen 20 Jahren an etwa 40 Prozent aller Digitalisierungsprojekte in Estland beteiligt. So hat Nortal unter anderem eine inte­grale Rolle bei der Entwicklung von etwa 40 Prozent von e-Estonia, eine der fort­schritt­lichsten digitalen Gesellschaften der Welt, übernommen. Auch in Deutsch­land treibt Nortal mit seinen hiesigen fünf Standorten die Digitalisierung für die Privatwirt­schaft und die Regierung voran. Bei­spielsweise hat das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei den Projekten E-Rechnung und bliggit (Stadt-App für Wuppertal) sowie als Datentreuhänder im Gesundheits­wesen, bei der Digitalisierung der IHK-Organisationen u.v.m. eingenommen.

Nortal hat dementsprechend tiefgreifende Erfahrungen im Aufbau eines digitalen Staates. Diese Expertise nutzt das Unternehmen, um Regierungen in aller Welt dabei zu unterstützen, Verwaltung, Gesund­heitswesen und Wirtschaft voranzu­bringen.

Priit Alamäe, CEO bei Nortal, sagt: „Wir sind uns bewusst, dass der Weg der Digitalisie­rung in jedem Land einzigartig ist und ein tiefes Verständnis sowohl der lokalen Gegebenheiten als auch der globalen technologischen Entwick­lungen erfordert. Es lassen sich jedoch grundsätzliche Ideen und Ansätze adaptieren. Das Bestreben Deutschlands, einen deutsch-baltischen Innovations­club zu gründen, unterstützen wir mit unserer Expertise. Wir sind der Meinung, dass Zusammenarbeit der Schlüssel ist, um Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Effizienz flächendeckend umzusetzen.“

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