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Sichern Sie eine störungsfreie Produktion mit einem mutigen Ansatz und effizienten Lösungen

Miika Forsberg, Vice President, Industry 4.0, Metals and Mining, July 1, 2020

IT-Systeme rosten oder verschleißen nicht, wenn sie gut codiert und mit Blick auf die Bedürfnisse des Kunden entworfen und gebaut werden. Die Systeme bleiben auf dem neuesten Stand und der Lebenszyklus gut entworfener und implementierter Industriesoftware beträgt in der Regel etwa 10 bis 15 Jahre. Sie müssen die Software jedoch ständig aktualisieren und weiterentwickeln, damit sie Ihre Geschäftsziele weiterhin optimal unterstützt. Daher müssen Sie auch in der Lage sein, Problemsituationen zu erkennen und vorauszusehen.

Es besteht ein ständiger Wunsch nach mehr Effizienz, Versorgung oder Auslastungsgrad in industriellen Produktionsprozessen. Infolgedessen muss die Hardware-Basis in der Regel regelmäßig aktualisiert oder erweitert werden. Infolge von Ausrüstungsinvestitionen werden neue Steuerungssysteme und Integrationen benötigt.

Die Integration von nur einer neuen programmierbaren Steuereinheit in ein bestehendes Manufacturing Execution System (MES) erfordert mindestens ein Software-Update, ganz zu schweigen von modernen Digitalisierungsprogrammen, die Daten sammeln und während des gesamten Prozesses künstliche Intelligenz-Anwendungen installieren. Bei diesen groß angelegten Digitalisierungsprojekten erfordern vor allem die Softwareintegration und der Bau von Datenleitungen erhebliche IT-Investitionen.

Verschwendete Investitionen und Leerlauf

Ohne eine von Jahr zu Jahr gründlich überlegte Verwaltung veralteter IT-Systeme besteht die Gefahr, dass es aufgrund von Vernachlässigung zu einem planlosen, minderwertigen System kommt.

„Der Verlust verursacht durch einen Produktionsausfall wird oft in einer Größenordnung von etwa 100.000 €/Std. oder 1.000.000 €/Tag gemessen. Demgegenüber liegen die Kosten für ein qualifiziertes Wartungs- und Entwicklungsteam bei 1.000-50.000 € pro Monat“.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Angestellter musste (zusätzlich zu seiner eigentlichen Arbeit) einen monatlichen Produktionsdatenbericht für eine Industrieanlage erstellen. In einem anderen Beispiel hing die Wartung des MES-Systems von nur einem externen Mitarbeiter ab, der sich dem Rentenalter näherte. Im dritten Fall wurden die gleichen wiederkehrenden Fehlermeldungen korrigiert, ohne die Grundursache zu berühren, wobei der gleiche Fehler Monat für Monat wiederkehrte. Solche Betriebsmodelle führen zu einer Verschwendung wesentlicher Ressourcen und zu einer ineffizienten Verteilung von Investitionen.

Produktionsausfall ist ein kostspieliges Risiko

Die Aufrechterhaltung alter Industriesoftware ist trotz der Risiken oft darauf zurückzuführen, dass die Software einmal einem Geschäftsbedürfnis gedient und ihre Funktion gut erfüllt hat. Obwohl sich die Software im Laufe der Zeit verschlechtert hat, haben wir gelernt, mit ihr auszukommen. Auch wenn das MES nicht mehr voll und ganz an die heutige Betriebsumgebung angepasst ist, so gibt es doch häufig selbst gebastelte Excel-Optimierungen und Integrationen, die kreuz und quer nebenher genutzt werden. Man hat gelernt, die gleichen wiederkehrenden Mängel mit Schnelllösungen zu beheben. Was aber, wenn das MES plötzlich wankt und die Produktion deshalb unterbrochen wird? Dann wird man am Ende tief in die Tasche greifen müssen.

Der durch unerwartete Ausfallzeiten verursachte Produktionsausfall wird oft in einer Größenordnung von etwa 100.000 €/Str. oder 1.000.000 €/Tag gemessen. Demgegenüber liegen die Kosten für ein kompetentes Wartungs- und Entwicklungsteam bei 1.000 bis 50.000 Euro pro Monat. Es liegt auf der Hand, dass es sich lohnt, in Experten zu investieren und wenn die erheblichen Störungen kritischer Produktionssysteme abnehmen, wird es möglich, die Risiken zu beherrschen.

Antizipation und Problemerkennung werden die Wettbewerbsfähigkeit verbessern

Heutzutage reicht die Wartung allein nicht mehr aus, um Systeme zum Laufen zu bringen, vor allem nicht mehr wenn die Wartung durch nur eine Person erfolgt. Es erfordert Mut, neue Gewohnheiten einzuführen.

Ein Unternehmen kann wettbewerbsfähig bleiben, wenn es sicherstellt, dass die Software sowohl gewartet als auch proaktiv für zukünftige Geschäftsanforderungen entwickelt wird. Außerdem müssen Wartung und Entwicklung nicht viel kosten, wenn sie klug durchgeführt werden. Durch die Vorwegnahme von Fehlersituationen und die sofortige Behebung ihrer Grundursachen kann Geldverschwendung vermieden werden.

Im Mittelpunkt der Software-Dienstleistungen von Nortal steht die Nutzung und Analyse von Daten in allen Phasen des Lebenszyklus des IT-Systems. Daher liegt der ideologische Kern der Continuous Services von Nortal auf Proaktivitätund nicht auf Reaktivität. Wir kümmern uns um die Wartung und Unterstützung der Systeme unserer Kunden und um die proaktive Entwicklung in kleinem Maßstab. Wir beheben nicht nur erkannte Fehler, sondern wir beheben auch proaktiv diejenigen Fehler, die noch nicht aufgetreten sind. Dies erspart unseren Kunden unnötige Wartungskosten. Sie können auch ein Wartungsteam von uns bekommen – bei Bedarf bis hin zu einem 24/7-Service – um sicher zu gehen, dass Sie einen Produktionsplan haben und sich auch dann weiterentwickeln, wenn das Team schläft.

Miika Forsberg

Miika Forsberg

VP, Metals & Mining

Miika has +15 years of international experience in various metal and mining operations globally. He is metallurgist by education, IT-businessman by nature, and want-to-be sportsman when ever there is free-time from family and other activities.