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Nortal steigert Umsatz auf 86 Millionen Euro im Jahr 2019

by Nortal HQ, June 25, 2020

Nortal, das multinational agierende Unternehmen für strategischen Wandel und Technologie konnte den konsolidierten Gesamtumsatz im Jahr 2019 um 29% auf 86 Millionen Euro steigern. Der Betriebsgewinn (EBITDA) des Unternehmens erreichte im Jahr 2019 11,4 Millionen Euro – damit erzielt Nortal eine EBIDTA-Marge von 13%.

Laut Nortals Gründer und CEO, Priit Alamäe, war 2019 ein gutes Jahr für das Unternehmen. Nortal erzielte starke Finanzergebnisse in allen Heimatmärkten und schloss darüber hinaus eine Anleiheemission in Höhe von 50 Millionen Euro zur Unterstützung der Expansionsbemühungen in den kommenden Jahren in Deutschland und den nordischen Ländern ab.

Deutschland, die USA und Finnland haben 2019 am stärksten zu Nortals Wachstum beigetragen. „Unser Portfolio ist sowohl in geografischer Hinsicht als auch hinsichtlich der Industrien ausgewogen. Wir investieren weiterhin in langfristige strategische Beziehungen zu unseren Kunden, für die unsere Mitarbeiter einen spürbaren positiven Mehrwert erzielen können. Diese Erfolgsfaktoren haben ein nachhaltiges Wachstum ermöglicht“, fügt Alamäe hinzu.

Nach der Übernahme des in Seattle ansässigen Software-Engineering-Unternehmens Dev9 Ende 2018 erzielte Nortal im Jahr 2019 erwartete Synergien, diversifizierte das Portfolio und trieb dank der Übernahme neue Geschäftsmöglichkeiten in den USA voran. „Unsere Kunden, von denen viele auf der Fortune-500-Liste stehen, werden nun von einer integrierten globalen Dienstleistungsorganisation auf beiden Seiten des Atlantiks betreut“.

Als weitere Treiber, die beim Wachstum 2019 eine bedeutende Rolle spielten und auch 2020 noch spielen werden, nennt Alamäe die umfassende Nutzung von Daten, einen nutzerzentrierten Ansatz, ein starkes Fachwissen sowie die Automatisierung der Softwarebereitstellung.

Ausblick 2020

„Die Wirtschaftsaussichten für 2020 beinhalten erhebliche Unsicherheiten aufgrund der Covid-19-Pandemie und der Wirtschaftskrise. Unser Geschäft hat sich jedoch als widerstandsfähig erwiesen und wir sind aufgrund unserer Kompetenz und unseres Kundenmixes langfristig gut aufgestellt“, so Alamäe.

Die Pandemie hat sich laut Alamäe auch als wichtiger Katalysator für Veränderungen im Jahr 2020 erwiesen, der die Notwendigkeit der digitalen Transformation im öffentlichen und privaten Sektor beschleunigt und die Bedeutung der geschäftlichen Agilität erhöht, um in Zeiten von Unsicherheiten schnell handeln zu können.

„Eine Investition in die digitale Transformation hat sich als unschätzbare Versicherungspolice für diejenigen Organisationen erwiesen, die sie im Laufe der Jahre ernst genommen haben. Jetzt können wir erkennen, dass E-Commerce, die Digitalisierung der Lieferketten und der Produktion, elektronische Dienstleistungen in der Verwaltung und die Verfügbarkeit digitaler medizinischer Daten für das Funktionieren jeder Regierung oder Organisation von entscheidender Bedeutung und weitaus mehr als „nice-to-have“-Funktionen sind“, fügt Alamäe hinzu.

Aufbau stärkerer strategischer Beziehungen

Im Jahr 2019 investierte das Unternehmen in den Aufbau einer stärkeren strategischen Workshop-Kultur, die durch Design-Thinking ergänzt wird.

„Sie ist zu einem integralen Bestandteil der Art und Weise geworden, wie wir mit unseren Kunden arbeiten und strategische Beziehungen aufbauen. Die Zusammenführung von Fachkompetenz, einem ausgeprägten Verständnis der technologischen Entwicklungskurve und einem nutzerorientierten Ansatz ermöglicht es uns, sowohl die Probleme zu definieren als auch die Lösungen auf eine neue, sinnvolle Weise zu erforschen“, fügt Alamäe hinzu.

Globale Fähigkeiten lokal nutzen

In den letzten Jahren hat das Unternehmen seine Arbeitsweisen organisatorisch in ein dezentrales Arbeitsumfeld umgewandelt, das Flexibilität und eine verbesserte Zusammenarbeit sowie den Wissensaustausch zwischen den Teams von Tallinn bis Seattle, von Helsinki bis Dubai ermöglicht.

Das dezentrale Nortal-Modell ist die Grundlage für die kurzfristige Zusammenstellung grenzüberschreitender hoch qualifizierter Teams, um effizient auf die spezifischen Geschäftsanforderungen der Kunden eingehen zu können.

„Ende des 1. Quartals 2020 wurde unser Modell durch die globale Quarantäne weiter erfolgreich getestet und erwies sich als äußerst widerstandsfähig und effizient, sodass wir Termine einhalten und die Qualitätserwartungen übertreffen konnten, während wir von den Heimbüros aus arbeiteten“, so Alamäe.

Fokus auf Mitarbeiterengagement und beruflicher Entwicklung

Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf das Engagement, das Wohlergehen und die berufliche Entwicklung seiner Mitarbeiter und trägt zur Entwicklung starker beruflicher Gemeinschaften in allen Heimatmärkten von Nortal bei.

„Das beste Kundenerlebnis erfordert hochqualifizierte Mitarbeiter, die inspiriert sind und ihre Höchstleistung erbringen. Unsere Mitarbeiter sind unverzichtbar, wenn es darum geht, Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Deshalb investieren wir jedes Jahr einen Gegenwert von etwa 20% unseres Gewinns in die Personalentwicklung. Dazu gehören interne Schulungen, berufliche Weiterbildung und Gemeinschaftsbildung“, erklärt Alamäe.

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