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3 Schritte zur Anpassung der Cloud-Nutzung an Ihre Geschäfts­strategie

Nortal Cloud Team, October 21, 2019

In den letzten Jahren gab es eine Explosion neuer Entwicklungen im Bereich der Software, dem modernen Motor der Unternehmensinnovation. Diese Fortschritte - zusammen mit dem Versprechen des Cloud Computing, das Geschäft zu beschleunigen, Geschäftsmodelle neu zu definieren und in einigen Fällen die Kosten zu senken - haben ein starkes Interesse an der Migration zu einer Cloud-Infrastruktur ausgelöst. Gartner prognostiziert sogar, dass der weltweite Markt für öffentliche Cloud-Dienste im Jahr 2019 um etwa 17 Prozent auf insgesamt 206,2 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Diese Zahlen sind angesichts der enormen Möglichkeiten, die durch Cloud-Dienste ermöglicht werden, nicht überraschend. Dennoch ist es bei der Erwägung einer Cloud-Strategie wichtig, die Cloud-Nutzung an die Geschäfts- und IT-Strategie Ihres Unternehmens anzupassen.

Trotz des starken Interesses an öffentlichen und privaten Cloud-Infrastrukturen werden nur wenige Best Practices zur Implementierung allgemein akzeptiert. Viele Organisationen sind immer noch dabei, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zu traditionellen Formen der Datenverarbeitung zu bestimmen. Die Versuchung besteht oft darin, mit einer Technologielösung zu führen, aber es ist eine breitere Sichtweise erforderlich, wie die Technologie auf eine langfristige Geschäftsstrategie ausgerichtet wird – und wie sie implementiert, unterstützt, optimiert und laufend aktualisiert wird. Durch die Berücksichtigung der spezifischen Aspekte der Cloud-Infrastruktur zusammen mit einem strukturierten Ansatz für die IT-Strategie ist es möglich, die Cloud-Nutzung an Ihren Geschäftszielen auszurichten und die Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden, die letztlich Ihr Unternehmen gefährden.

Im Folgenden finden Sie drei Schritte, die Ihnen beim Einstieg helfen können:

Schritt 1: Bestimmen Sie die Vorteile

Auch wenn dieser Schritt naheliegend erscheint, müssen sich Organisationen erst noch zusammenfinden, um herauszufinden, wie die Cloud die beste Option für eine bestimmte Anwendung oder Arbeitslast sein kann. IT-Teams müssen sich mit Entscheidungsträgern des Unternehmens und internen Interessenvertretern zusammensetzen, um die Eignung einer Cloud-Infrastruktur zur Unterstützung des Unternehmens beim Erreichen seiner Geschäftsziele zu bestimmen. Beginnen Sie mit einer klaren Artikulierung der Vorteile und Herausforderungen der Cloud und diskutieren Sie die Art der Anwendung, die Arbeitslast, die Daten und Branchenvorschriften oder Geschäftsanforderungen, die unterstützt werden sollen. Eine TCO-Berechnung (Total Cost of Ownership) ist ebenfalls ein hilfreicher erster Schritt bei der Bestimmung des Umfangs und der Vorteile einer Cloud-Infrastruktur für Ihr Unternehmen.

Schritt 2: Finden Sie das richtige Cloud-Modell für Ihr Unternehmen

Sobald ein Arbeitsaufkommen oder eine Anwendung als guter Kandidat für die Cloud identifiziert wurde, besteht der nächste Schritt darin, die für Ihr Unternehmen passende Cloud zu finden. Identifizieren Sie die Faktoren, die für Ihr Unternehmen wichtig sind, wie Sicherheit, Compliance, einfache Integration, Post-Sales-Services und/oder Support. Sie sollten sich auch die Zeit nehmen, Ihre Cloud-Strategie an Ihrer bestehenden IT-Strategie auszurichten. Beispielsweise kann Ihre IT-Organisation über eine bestehende Infrastruktur verfügen, die sie beibehalten möchte und die auf einen früheren Kaufzyklus ausgerichtet ist. Stellen Sie dann sicher, dass die Wirtschaftlichkeit bei Ihrer Wahl eine Rolle spielt.

Schritt 3: Erstellen Sie einen Go-Forward-Plan

Sobald die Geschäftsbedürfnisse identifiziert sind, gibt es eine Reihe von Überlegungen, die bei der Betrachtung des breiten Spektrums möglicher Lösungen verstanden werden müssen. Dazu gehören Architektur, Betriebsart, Governance, Beschaffung und Kultur. Eine der besten Möglichkeiten, dies zu erreichen, ist die Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten. Beispielsweise fallen viele Routineaufgaben, die früher von internen Mitarbeitern ausgeführt wurden, nun in die Verantwortung des Cloud-Dienstanbieters. Legen Sie fest, wer für die Bereitstellung, die Durchführung von System-Backups und andere administrative Funktionen zuständig ist. Besprechen Sie, wie Nachverkaufsdienste wie Verbrauchspläne oder Managed Services gehandhabt werden, und stellen Sie sicher, dass Ihr Cloud-Governance-Rahmen eine Reihe von Richtlinien und Standardverfahren mit angemessenen Kontrollen und Ausgleichen umfasst. Vergessen Sie nicht, eine Kommunikationslinie zwischen den Eigentümern der Geschäftsbereiche, IT-Teams und C-Suite-Führungskräften einzurichten, um sicherzustellen, dass Cloud-Herausforderungen nicht unter den Tisch gefegt werden, nur um später wieder aufzutauchen.

Wir bei Nortal unterstützen unsere Kunden bei diesen Schritten und erfolgreichen Cloud-Implementierungen durch unsere Cloud-Workshops. Unsere globale Erfahrung hat uns dazu veranlasst, Geschäftsprobleme eingehend zu untersuchen und die Cloud-Nutzung so auszurichten, dass sie gelöst werden können. Die Zusammenarbeit von Nortal mit der estnischen Regierung bei der Bereitstellung von Bürgerdiensten ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Wir haben etwa ein Drittel der so genannten estnischen E-Government-Informationssysteme geschaffen. Dazu gehören die e-Tax-Lösung, Telias Selbstbedienung, das IT-System für die Volkszählung, das e-Ticket-System für den Fährverkehr, Informationssysteme der Arbeitslosenversicherung und vieles mehr. Und in jedem Fall war ein Cloud-Workshop der erste Schritt.

Wenn Sie mehr über Nortal erfahren möchten und wissen möchten, wie unsere Cloud-Workshops Ihrem Unternehmen zum Geschäftserfolg verhelfen können, kontaktieren Sie uns.

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